Geschichte:

Die Thomas-Gruppe ist ein mittelständischer, international ausgerichteter Verbund von Familienunternehmen mit ständigem Wachstum und einem hohen Maß an Flexibilität in sich wandelnden Märkten.

Was 1935 mit der Gründung einer Tischlerei in Bremervörde durch Karl Thomas begann, ist heute in dritter Generation zu einer mittelständischen Unternehmensgruppe mit Entwicklungs- und Produktionsbetrieb sowie mehreren Vertriebs- und Beteiligungsgesellschaften und insgesamt ca. 200 Mitarbeitern angewachsen.

Wie es begann ...

Es begann ganz harmlos. Am 11. Februar 1935 eröffnete der Tischlermeister Karl Thomas in der Alten Straße in Bremervörde ein Möbelgeschäft. Der Raum: eine ehemalige Waschküche. Karl Thomas hatte sich auf Möbeleinzelanfertigungen und Innenausbau für Privatkunden spezialisiert. Im Oktober 1935 wurde bereits ein eigenes Haus in der Stader Straße bezogen. Die politische Entwicklung und die Kriegsereignisse stoppten die bis dahin gute Entwicklung des Hauses und ab 1940 bis 1945 kam der Betrieb völlig zum erliegen. Im Herbst 1945 kam Karl Thomas aus dem Krieg zurück. Er gliederte dem Innenausbau und der Möbeleinzelanfertigung eine Polsterwerkstatt an. 1948 wurde das Grundstück an der Walkmühlenstraße erworben. Noch vor der Währungsreform wurde mit dem ersten Bauabschnitt (400 qm) begonnen. Dadurch konnte die Fertigung auf Bautischlerei ausgeweitet werden. 1950 wurde der Betrieb auf Serien-Produktion von Polstermöbeln umgestellt.

Dadurch konnten jetzt auch Möbelfachgeschäfte beliefert werden. Karl Thomas erkannte nach den ersten Erfahrungen auf diesem Gebiet jedoch, dass er auf diesem Markt zukünftig nur mit einem Spezialprodukt würde bestehen können.

Die Idee mit dem Bett...

Karl Thomas nahm Verbindung mit ausländischen Unternehmen auf. 1955 kam er in Kontakt mit einer Schweizer Firma, die ein Patent besaß, das die Grundlage zur Entwicklung eines neuartigen Bettes bilden sollte. In Bremervörde wurde die Produktion auf Serienfertigung dieses „Möbels“ umgestellt. 1956 stand das Produkt unter dem Namen „Lattoflex“ auf der Möbelmesse in Köln und ist bis heute im Volksmund als Lattenrost bekannt. Diese Idee wurde ständig weiter entwickelt. Die heutige Generation "Bett" hat nichts mehr mit einem Lattenrost zu tun. Moderne Bettunterfederungessysteme haben den Lattenrost längst abgelöst und sind ein Symbol für gesunden Schlaf

Heute jedoch gilt das Lattoflex-Bett als Spitzenprodukt auf dem Markt.

Zeit für neue Wege ...

Als sich das Leben von Karl Thomas mit seiner durch eine Krankheit behinderten Frau in den 60er Jahren entscheidend änderte, erwuchs aus diesem persönlichen Schicksal ein neues Unternehmensziel. Der Möbelfabrikant musste erkennen, dass die bis dorthin zur Verfügung stehende Technik nur unzureichende Erleichterungen ermöglichte und wünschenswerte Hilfsmittel gar nicht erst erhältlich waren. Aus seinen persönlichen, gewachsenen Beziehungen zu den skandinavischen Ländern heraus wusste Karl Thomas, dass man dort im Umgang mit Behinderungen, in der Gesetzgebung und in der Produktion von Hilfsmitteln in Europa führend war.

Auf diesem Wege konnte Karl Thomas sich wertvolle Informationen aneignen, die ihn befähigten, auch anderen Menschen die entsprechenden Hilfen und Kenntnisse zur Verfügung zu stellen. So entstand auch auf Drängen von Freunden und Repräsentanten des öffentlichen Lebens nach und nach ein Beratungszentrum für Behinderte in Bremervörde. Die zahlreichen Kontakte nach Skandinavien ermöglichten Karl Thomas bald darauf, ein eigenes Unternehmen zur Verbesserung der Versorgungssituation behinderter Menschen ins Leben zu rufen: Thomashilfen.

Erfahrung / Vision

Durch die Erfahrung vieler Jahrzehnte hat sich die Thomas-Gruppe zu einem Spezialisten für gesunden Schlaf und Regeneration sowie Mobilität entwickelt. Zielgruppe sind Kinder wie Erwachsene mit und ohne Behinderung oder Krankheit. Denn die auch in die Firmenphilosophie verankerte Vision des Hauses ist es, das scheinbar Unmögliche möglich zu machen, damit es Menschen besser geht.

Impressum
(c) 2012 Thomas Unternehmensgruppe